Gas-Kochfelder

Ein Gaskochfeld ist sparsam


In früheren Zeiten waren Gasherde weit verbreitet. Später wurden sie dann von Elektroherden weitestgehend abgelöst. In Zeiten kontinuierlich steigender Strompreise gewinnen Gaskochfelder wieder zunehmend an Bedeutung. Der Grund dafür ist, dass die Technik schon weit fortgeschritten ist. Ein Gaskochfeld lässt sich mittlerweile genauso einfach und komfortabel bedienen wie ein Cerankochfeld oder ein Induktionskochfeld. Zudem sind die Energiekosten für Gas deutlich geringer als die Kosten für elektrischen Strom. Gaskochfelder werden von vielen bekannten Herstellern angeboten. Dazu gehören unter anderem:

  • Siemens
  • Bosch
  • Bauknecht

Besondere Ausstattungsmerkmale der Gaskochfelder

Ein Gaskochfeld ist mit zwei bis fünf Kochzonen erhältlich. Die einzelnen Kochstellen sind mit stabilen Topfträgern aus Gusseisen versehen. Die Kochfelder weisen übliche Maße zwischen 50 und 90 Zentimeter Breite auf, sodass sie sich in nahezu alle vorhandenen Nischen integrieren lassen. Die einzige Voraussetzung ist ein vorhandener Gasanschluss. Dabei kann es sich um einen Erdgasanschluss oder einen Flüssiggasanschluss handeln. Voreingestellt sind die meisten Geräte auf den Betrieb mit Erdgas. Ein Fachmann kann die Geräte aber umstellen, sodass sie mit Flüssiggas betrieben werden können.

Ein Gaskochfeld wird meistens in Verbindung mit einem Backofen genutzt. Das ist jedoch nicht unbedingt erforderlich. Viele Gaskochfelder sind autark. Autarke Kochfelder sind mit sämtlichen Bedienelementen ausgestattet und können unabhängig von anderen Küchengeräten genutzt werden. Es besteht keine Notwendigkeit, einen passenden Backofen zu erwerben.

Die einzelnen Kochzonen sind zumeist mit Brennern unterschiedlicher Leistungen versehen. So sind beispielsweise bei dem im Ellerbrockshop erhältlichem Bosch Gaskochfeld PRS926B70E neben den beiden Normalbrennern folgende Brenner vorhanden:

  • Ein Starkbrenner
  • Ein Sparbrenner
  • Ein Wokbrenner

Die Leistung der Normalbrenner liegt bei durchschnittlich 2,0 Kilowatt. Ein Sparbrenner hat bei den meisten Geräten eine Leistung von 1,0 bis 1,5 Kilowatt. Die Leistung eines Starkbrenners beträgt etwa 2,5 bis 3,0 Kilowatt. Bei vielen Gaskochstellen leistet der Wokbrenner zwischen 3,0 und 6,5 Kilowatt.

Die Regelung der Leistung erfolgt wie bei einem Elektroherd mit Drehreglern. Somit lassen sich für alle Kochzonen die erforderlichen Leistungen exakt einstellen.

Bei der Zubereitung von Speisen lässt es sich nicht immer vermeiden, dass der Herd verschmutzt wird. So ist es natürlich auch, wenn Sie ein Gaskochfeld benutzen. Aus diesem Grund sind die Topfträger der meisten Kochfelder leicht entnehmbar. Sie lassen sich recht einfach wieder reinigen. Sie können die Topfträger auch einfach in der Spülmaschine reinigen.

Die Sicherheit spielt eine wichtige Rolle

Wenn es um Haushaltsgeräte mit Gasbetrieb geht, sind viele Menschen immer noch sehr skeptisch. Die Ängste sind jedoch völlig unbegründet. Ein Gaskochfeld ist mindestens genauso sicher wie ein elektrisches Kochfeld. Beispielsweise ist das bei ellerbrockshop.de erhältliche Siemens Gaskochfeld EC745RF90D mit vielen Sicherheitsfunktionen ausgestattet, die Gasunfälle unmöglich erscheinen lassen.

Die vollelektronische Zündung ermöglicht das Einschalten eines Brenners durch einfaches Betätigen des entsprechenden Reglers. Es muss nicht mehr wie in früheren Zeiten kompliziert gedrückt und gezündet werden. Die Bedienung ähnelt in weiten Teilen die eines Elektroherds. Erlischt die Gasflamme aus irgendeinem Grund, erfolgt sofort eine automatische Wiederzündung. Das versehentliche Entzünden der Gasflamme wird durch die elektronische Zündsicherung verhindert.

Zur weiteren Sicherheitsausstattung eines modernen Gaskochfelds gehört selbstverständlich eine Kindersicherung. Sollte das Ausschalten eines Brenners doch einmal vergessen werden, ist dies auch kein Problem. Beispielsweise bei dem oben erwähnten Siemens Gaskochfeld schalten sich die Brenner nach sechs Stunden automatisch aus.

Die Energiekosten von einem Gaskochfeld

Eines der überzeugendsten Argumente für den Kauf eines Gaskochfelds ist die Ersparnis bei den Energiekosten. Die Gasbrenner in den Gaskochfeldern weisen zwar nahezu identische Leistungen auf wie die Heizspiralen in einem Elektroherd. Die Verbrauchspreise für Gas sind jedoch deutlich niedriger. Sie liegen durchschnittlich bei einem Drittel von den Verbrauchspreisen für elektrische Energie.

Jedes Gaskochfeld benötigt zwar auch einen elektrischen Anschluss, aber dieser wird nur für den Zündvorgang und die elektronischen Sicherheitseinrichtungen gebraucht. Deshalb spielt der Stromverbrauch eines Gaskochfelds so gut wie keine Rolle.

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