Gefriertruhen zur Aufbewahrung von größeren Gefriergutmengen

Grundsätzlich erfüllen eine Gefriertruhen denselben Zweck wie herkömmliche Gefrierschränke: In ihr lassen sich verschiedenste, schnell verderbliche Lebensmittel sowie schmackhafte Tiefkühlprodukte effizient aufbewahren. Soll jedoch auch größeres Gefriergut (wie beispielsweise eine ganze Festtagspute) gelagert werden, stößt der Gefrierschrank aufgrund seiner eng bemessenen Fächer schnell an seine Grenzen. In diesen und ähnlichen Fällen erweist sich die Anschaffung einer Gefriertruhe mit mehr Fassungsvolumen als optimale Investition.



Vor dem Kauf einer Tiefkühltruhe: Grundlegende Informationen

Ein wichtiger Unterschied zwischen einem klassischen Gefrierschrank und einer Gefriertruhe ist der benötigte Freiraum, welcher für die Unterbringung vorhanden sein sollte. Während Gefrierschränke ihre Maße eher in die Höhe verlagern, ist für die Aufstellung einer Gefriertruhe deutlich mehr horizontale Stellfläche von Nöten. Wie breit diese genau ausfallen muss, richtet sich hierbei in erster Linie nach dem gewählten Modell: Während die Bosch Gefriertruhe GCM27AW40 beispielsweise 118 cm in Beschlag nimmt, fallen bei der Mini Gefriertruhe GC24MAW30 von Siemens lediglich 101 cm an - bei der Siemens Gefriertruhe GC33MAW40 sind es hingegen stolze 140 cm. Im Bereich der Bauhöhe gibt es dagegen kaum nennenswerte Unterschiede zu entdecken: Sämtliche in unserem Onlineshop erhältlichen Modelle liegen bei konstanten 91,6 cm, Ausführungen mit einer niedrigeren Bauhöhe lassen sich nur relativ selten im Handel erwerben. Doch nicht nur die Breite, auch das eher rustikale Erscheinungsbild klassischer Gefriertruhen spricht oftmals gegen eine Verwendung in der Küche: Insofern vorhanden, erweist sich eher ein Keller oder ein Hauswirtschaftraum als optimaler Aufstellungsort.

Klein oder groß: Welches Fassungsvermögen ist das richtige für mich?

Vor der Anschaffung einer eigenen Tiefkühltruhe sollte man sich die wichtige Frage stellen, für welche Art von Lebensmitteln diese zukünftig verwendet werden soll. Für alleinstehende Personen ist ein kleineres Modell in der Regel völlig ausreichend, Familien mit Kindern sollten sich hingegen für eine mittelgroße Ausführung entscheiden. Hausbesitzern, die in ihrem Garten größere Mengen Obst oder Gemüse anbauen sowie Jägern, die ihre erlegten Tiere einfrieren möchten, empfehlen wir den Kauf eines größeren Modells.

Auf die Qualität achten: Eine hochwertige Verarbeitung ist das A und O

Viele Gefriertruhen von unbekannten Herstellern lassen sich bereits für vergleichsweise kleines Geld im Handel erwerben. Wer nach ein paar Monaten oder Jahren jedoch keine negative Überraschung erleben möchte, ist gut darin beraten, sein Geld lieber gleich in ein qualitativ hochwertiges Gerät zu investieren.

Die bekanntesten Hersteller von Gefriertruhen sind:

  • Siemens
  • Bosch
  • Miele

Das Hauptaugenmerk bei der Auswahl einer hochwertigen Gefriertruhe sollte definitiv auf die Wandstärke des jeweiligen Modells gerichtet werden: Ist diese zu dünn, wirkt sich dies im laufenden Zustand auch negativ auf die Isolation des Geräts aus - die Folge sind kalte Außenwände in Kombination mit einem sehr starken Thermalverlust. Auch die eingebauten Gummidichtungen bilden einen wichtigen Grundstein für ein überzeugendes Arbeitsergebnis der Tiefkühltruhe: Minderwertige oder zu dünne Ausführungen ermöglichen einen unbedingt zu vermeidenden, kontinuierlichen Luftaustausch zwischen dem Innenraum der Gefriertruhe und der wärmeren Umgebungsluft des Aufstellungsortes. Die hierdurch in das Gerät gelangende Luftfeuchtigkeit macht sich anschließend relativ schnell durch sehr ärgerliche Eisablagerungen bemerkbar.

Wichtiges Kriterium: Der Energieverbrauch einer Tiefkühltruhe

Da kalte Luft immer schwerer als warme ist, verlagert sich diese im Fall der Gefriertruhe optimaler Weise in den unteren Bereich. Da sich der Deckel der Truhe stets auf der Oberseite befindet, weicht der Großteil der Kaltluft auch beim Öffnen nicht hinaus. Im direkten Vergleich zu klassischen Gefrierschränken erweist sich die Tiefkühltruhe zwar vor allem aufgrund ihrer besseren Isolation als stromsparender, diese Aussage bezieht sich allerdings nur auf das Verhältnis zum größeren Nutzinhalt. Bedeutet: Eine Gefriertruhe spart nur dann Strom ein, wenn ihre komplette Lagerfläche auch tatsächlich vollständig verwendet wird. Wer in einer großen Tiefkühltruhe lediglich ein paar Tiefkühlpizzen, Pommes und Fischstäbchen aufbewahrt, zahlt hierdurch natürlich auch deutlich mehr Strom, als bei einer alternativen Aufbewahrung im heimischen Gefrierschrank.

Da Gefriertruhen als einzige Gefriergeräte gelten, die noch nicht mit der praktischen No Frost-Technologie ausgerüstet sind, neigen diese bei eindringender Luftfeuchtigkeit auch schnell zum Ansetzen von dicken Eisschichten, welche sich lediglich durch ein umständliches Abtauen der Truhe entfernen lassen. Da Eis isolierend wirkt, kann sich auch dies negativ auf den Stromverbrauch auswirken. Viele neuere Geräte sind daher mit einer sogenannten "LowFrost"-Funktion ausgestattet, welche die Eisbildung laut Angaben des Herstellers um bis zu 80% reduzieren kann. Wer auf dieses Feature verzichten möchte, sollte jedoch darauf achten, dass seine Gefriertruhe mit einer integrierten Tauwasser-Auffangschale ausgestattet ist: Sie verhindert sowohl beim Abtauprozess, als auch bei einem Stromausfall Wasseransammlungen im Abstellraum.

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