Kompakt-Backöfen

Der Kompaktbackofen: Optimal für kleinere Haushalte

Ein kleinerer Kompaktbackofen unterscheidet sich im Bereich seiner Funktionseigenschaften nicht sonderlich von einem herkömmlichen Backofen - wohl aber im Bereich seiner Bauhöhe. Doch warum sollte man sich überhaupt für einen kleineren Backofen entscheiden, wenn man auch direkt ein großes Modell erwerben könnte? Hier kommen Antworten und alle wichtigen Infos.

Grundlegende Informationen über den Kompaktbackofen

Immer mehr namhafte Hersteller moderner Küchengeräte bieten neben klassischen Backöfen alternativ auch Kompaktbacköfen an, welche im Gegensatz zu ihren größeren Geschwistern lediglich über eine Bauhöhe von 45 cm verfügen. Zwar mag es für viele Verbraucher auf den ersten Blick nicht sonderlich nachvollziehbar erscheinen, sich statt für ein großes Gerät lieber für ein deutlich kleineres Modell samt geringerem Garraumvolumen zu entscheiden - die Vorteile hierfür liegen jedoch klar auf der Hand: Vor allem in Single-Haushalten oder kleineren Familien wird in der Regel nie auf allen fünf vorhandenen Ebenen zeitgleich gebacken, oftmals beschränkt sich die Nutzung des Garraums lediglich auf zwei oder eine einzige Ebene - aufgeheizt wird allerdings stets der gesamte Innenraum.

 Diese Tatsache wirkt sich selbstverständlich auch erheblich auf die Energiebilanz beider Varianten aus: Im direkten Vergleich zu einem herkömmlichen Gerät werden bei einem Kompaktbackofen etwa 25% Energie eingespart, die ansonsten lediglich für die Erwärmung einer ohnehin nicht benötigten Fläche verschwendet werden. Fortan müssen also nicht mehr 60 cm Backhöhe erwärmt werden, wenn man sich lediglich eine Pizza oder einen tiefgefrorenen Backfisch zubereiten möchte - ein Gewinn für das Portemonnaie und die Umwelt.

Zu den wohl bekanntesten Herstellern im Bereich energiesparender Kompaktbacköfen zählen hierzulande:

  • Siemens
  • und Bosch

Die verschiedenen Heizarten eines Kompaktbackofens

Wirft man einen Blick auf die verschiedenen Heizarten der verschiedensten Modelle, so ist auch ein kleiner Backofen in der Regel mit den klassischen Funktionseigenschaften Ober-/Unterhitze sowie Umluft ausgerüstet. Vor allem neuere Geräte sind darüber hinaus mit einer praktischen Heißluftfunktion ausgestattet, welche zu einer angenehmeren und gleichmäßigeren Verteilung der gewonnenen Wärme beitragen soll - da somit im gesamten Backofen dieselbe Hitze herrscht, ist die vorherige Wahl eines höher oder niedriger gelegenen Backblechs, sowie ein zwischenzeitlicher Austausch des selbigen fortan nicht mehr von Nöten. Deutlich undurchsichtiger fallen hingegen die Produktbezeichnungen einiger Hersteller aus, welche bei ihren angebotenen Funktionseigenschaften beispielsweise lediglich von "Heißluft" und "Heißluft Plus" sprechen - obwohl sich hinter diesen Bezeichnungen nichts anderes verbirgt, als die klassischen Umluft- und Heißluft-Funktionen. Auch der Begriff "3D-Heißluft", der insbesondere bei Geräten der Hersteller Bosch und Siemens auftaucht, gehört mittlerweile bei vielen Geräten zum Standard: Hierbei handelt es sich um eine weiterentwickelte Kombination aus Heißluft und Unterhitze, welche eine besonders optimale Zubereitung verschiedenster Speisen ermöglichen soll. Einige Hersteller bezeichnen dieses Feature übrigens auch als alternative "Pizzastufe", da sich eben jene hervorragend zur Zubereitung der tiefgekühlten Spontan-Mahlzeit prädestinieren soll - im Zweifelsfall finden sich sogar gleich beide Bezeichnungen in der Beschreibung wieder.

Ein wichtiges Kaufkriterium: Die Energieeffizienzklasse

Wie bereits erwähnt, ist ein Mini-Backofen im Vergleich zu einem herkömmlichen Modell deutlich sparsamer. Wer nun aber denkt, dass die einzelnen Modelle in puncto Verbrauch nicht allzu stark voneinander abweichen, irrt sich gewaltig: Zwar sind mittlerweile zahlreiche Geräte wie etwa der Bosch Kompakt-Backofen CBG675BS1 oder der Siemens Kompakt-Dampfbackofen CS658GRW1 mit dem Siegel "Energieeffizienklasse A+" ausgezeichnet, viele andere Modelle bringen es in diesem Bereich jedoch lediglich auf ein "A" oder ein "B". Während diese natürlich deutlich energiehungriger sind, gibt es allerdings auch zwischen den energiesparenderen A+-Geräten erhebliche Unterschiede feststellen, die je nach Gerät zwischen 10 und 30% voneinander abweichen. Für den Verbraucher wäre es natürlich durchaus ratsam, wenn man sich auch beim Kompaktbackofen, ähnlich wie bei Waschmaschinen & Co, auf die Einführung von weiteren Energieeffizienzklassen (etwa A++ oder A+++) einigen würde - bis dato muss man zur Feststellung von Unterschieden im Bereich des Energieverbrauchs jedoch angegebene Zusatzvermerke wie "A - 20%" beachten. Kleine, aber feine Nachteile eines Kompaktbackofens Ein kleiner Backofen eignet sich nicht gleichermaßen gut für jeden Verbraucher: Wer regelmäßig auf allen fünf Backblechen backt, wird mit einem derartigen Gerät vermutlich nicht allzu viel Freude haben - als ebenfalls problematisch erweist sich bei einem Kompaktbackofen zudem die Zubereitung von besonders großen Festtagsbraten. Insofern Sie auf diese und ähnliche Komforteigenschaften nicht verzichten möchten, empfehlen wir Ihnen einen alternativen Blick auf unser gesamtes Backofen-Sortiment: Hier bieten wir Ihnen selbstverständlich auch eine umfangreiche Auswahl an klassischen Einbau-Backöfen zu günstigen Preisen an.

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