Stand-Geschirrspüler

Stand-Geschirrspüler

Anders, als komfortable Einbau- und Unterbau-Geschirrspüler, die fest in eine bereits vorhandene Küchenzeile integriert werden, lassen sich alternative Standgeschirrspüler völlig freistehend in jedem bevorzugten Bereich der Küche aufstellen. Welche praktischen Vorzüge ein derartiges Standgerät für seinen Verwender mit sich bringt und welche wichtigen Kriterien beim Kauf unbedingt beachtet werden sollten, verrät Ihnen unser nachfolgender Einkaufsratgeber.

Wann ist ein Standgeschirrspüler für mich sinnvoll?

Nicht jede Küche bietet ausreichend freie Stellfläche für die Integration eines modernen Geschirrspülers, welcher das schmutzige Geschirr schnell und unkompliziert, sowie ohne körperliche Anstrengungen seines Besitzers reinigt: Gerade in kleineren Single-Haushalten oder Wohnungen ohne passende Küchenzeile wird daher oftmals noch mühselig per Hand abgewaschen. Eine praktische Lösung für diese Problematik bilden sogenannte Standgeschirrspüler, welche dank ihrer schmaleren Maße auch problemlos in sehr eng bemessenen Küchen Unterschlupf finden und aufgrund ihrer freistehenden Bauweise auch ein hervorragendes Bild in der Ecke des Raumes abgeben. Die klassische Breite eines Standgeschirrspülers beträgt in der Regel 60 cm und unterscheidet sich somit nicht von der eines herkömmlichen Geschirrspülers, für besonders kleine Küchen bieten wir Ihnen in unserem Sortiment zudem schlankere 45 cm-Modelle wie etwa den Bosch Stand-Geschirrspüler SPS69T42EU oder den Miele G 4700 SC Stand-Geschirrspüler zur Auswahl an.

Unser Tipp: Messen Sie die zur Verfügung stehende Stellfläche in Ihrer Küche vor dem Kauf eines Standgeschirrspülers möglichst exakt aus - insbesondere dann, wenn das Gerät in einer eng bemessenen Nische untergebracht werden soll.

Die optimale Kapazität: Was sollte das Gerät können?

Eines der wohl wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines neuen Standgeschirrspülers bildet dessen Maximalkapazität, welche vom Hersteller in Maßgedecken angegeben wird. Bei einem Maßgedeck handelt es sich um eine nach Europäischer Norm festgelegte Menge an Geschirr-, Besteck- und Servierteilen, welche dem Verwender Aufschluss über das Fassungsvermögen der Spülmaschine liefert und sich aus einem Essteller, einem Dessertteller, einem Suppenteller, einer Tasse, einer Untertasse und einem Trinkglas sowie jeweils einem Messer, Gabel, Suppenlöffel, Teelöffel und Dessertlöffel zusammensetzt. Während für einen kleineren Haushalt aus ein bis zwei Personen rund 8-10 Maßgedecke einkalkuliert werden sollen, sind es bei einem größeren Haushalt mit drei bis vier Personen etwa 12-14 Maßgedecke.

Schnell oder Normal? Die wichtigsten Spülprogramme

Jeder moderne Standgeschirrspüler ist von Haus aus mit mehreren Spülprogrammen ausgerüstet, welche ihre Arbeit auf unterschiedliche Art und Weise verrichten. Zu den unverzichtbaren Klassikern zählen hierbei sowohl das Normalprogramm, welches durchschnittlich stark verschmutztes Geschirr bei 60 bis 65 Grad reinigt, als auch das alternative Intensivprogramm für stark verschmutztes Geschirr, bei dem Temperaturen zwischen 65 und 75 Grad zum Einsatz kommen. Viele Modelle beinhalten darüber hinaus auch noch ein schonendes Sparprogramm, das bei einer besonders niedrigen Temperatur (etwa 45 bis 55 Grad) spült und somit wertvolle Energie einspart, für stark empfindliche Geschirrteile wie Gläser steht zudem oftmals ein sehr sanftes Schonprogramm zur Auswahl bereit. Wer statt Energie lieber wertvolle Zeit einsparen möchte, sollte sich hingegen nach einem Geschirrspüler mit Schnell- bzw Kurzprogramm umsehen: Hier lässt sich leicht verschmutztes Geschirr in der Regel bereits binnen weniger Minuten optimal reinigen.

Wichtiges Kriterium: Der Wasser- und Energieverbrauch

Obwohl Geschirrspüler in puncto Wasser- und Energieverbrauch mittlerweile längst nicht mehr so hungrig sind, wie noch vor einigen Jahren, sollten beide Kriterien bei der Auswahl eines neuen Geräts unbedingt beachtet werden. Während sich der Energieverbrauch des Geräts anhand der aufgedruckten Energieeffizienzklassen-Skala ablesen lässt und im Idealfall bei A+++ oder A++ liegen sollte, wird der jährliche Wasserverbrauch vom Hersteller in Litern angegeben. Da ein moderner Geschirrspüler für einen Spülvorgang heute rund 10 Liter Wasser benötigt, ergibt sich bei einem verwendeten Durchschnittswert von 280 Tagen pro Jahr ein ungefährer Wert von 2800 Litern im Jahresverbrauch - hier ist allerdings durchaus noch viel Spielraum nach unten offen, da viele Modelle sogar gerade einmal 8 oder 7 Liter Wasser pro Spülvorgang benötigen.

Wichtig: Viele Hersteller locken ihre Kunden zwar mit einem sehr niedrigen Wasserverbrauch, greifen hierbei allerdings nur auf die Werte des ohnehin schon sehr wasserschonenden Sparmodus zurück - im Zweifel stehen Ihnen unsere Mitarbeiter bei der Auswahl Ihres neuen Standgeräts jedoch selbstverständlich hilfreich zur Seite.

Ein letzter Tipp zum Schluss: Insofern Sie über eine offenstehende Küche oder über eine sehr kleine Wohnung mitsamt eines kombinierten Wohn-Schlaf-Bereichs verfügen, empfehlen wir Ihnen die Anschaffung eines sehr leisen Geschirrspülers, der im Idealfall eine Betriebslautstärke von 42 bis 44 dB aufweisen sollte - mit Hilfe unserer Suchmaske im linken unteren Bereich dieser Seite gelangen Sie mit einem einzigen Mausklick zu einem passenden Gerät.

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