Unterbau Geschirrspüler: Gut in der Küche integriert

Neben herkömmlichen Stand-Geschirrspülern, die sich vergleichsweise unkompliziert in jeder noch so kleinen Küche aufstellen lassen, bieten verschiedenste Hersteller auch alternative Unterbau-Geschirrspüler in ihrem Sortiment an, die direkt in die bestehende Kücheneinrichtung integriert werden. Zwar gestaltet sich der Einbau eines derartigen Geschirrspülers ein wenig komplizierter, als es bei einem herkömmlichen Standgerät der Fall ist, der höhere Arbeitsaufwand wird dafür jedoch durch eine einheitliche und sehr stilvolle Optik ausgeglichen. Weitere wichtige Informationen über Unterbau-Geschirrspüler sowie wertvolle Tipps für die Anschaffung eines solchen Geräts haben wir innerhalb unseres nachfolgenden Einkaufsratgebers für Sie zusammengefasst.

Grundlegende Informationen über Unterbau Geschirrspüler

Wer einen komfortablen Geschirrspüler erwerben und diesen in eine bereits bestehende Küchenzeile integrieren möchte, hat die Wahl zwischen einem in mehreren Varianten erhältlichen Einbau-Geschirrspüler sowie einem alternativen Unterbau-Gerät. Grundlegende Unterschiede zwischen den beiden Varianten lassen sich hierbei vor allem im Bereich des Einbaus entdecken: Zwar lassen sich beide Ausführungen auf Wunsch direkt unterhalb einer Arbeitsplatte einbauen, integrierbare und vollintegrierbare Einbau-Geschirrspüler werden jedoch durch die Anbringung einer zur restlichen Küchenausstattung passenden Holzfront vollständig oder teilweise unsichtbar. Bei einem Unterbau-Geschirrspüler bleibt die Gerätefront auch nach dem Einbau weiterhin sichtbar - darüber hinaus kommt ein solches Modell vollständig ohne Außenverkleidung sowie mit einer leicht abnehmbaren Deckplatte daher, um millimetergenau unter die Arbeitsplatte der Küche zu passen. Unterbau-Geschirrspüler, wie etwa der Siemens oder der von Bosch, sind in den Standardbreiten 45 cm und 60 cm erhältlich, in puncto Bauhöhe verfügen sie über ein genormtes Maß von 81,5 cm.

Kapazität und Komfort

Die Kapazität bzw. das Fassungsvermögen eines Geschirrspülers wird vom Hersteller in der Regel über eine maximale Menge an Maßgedecken angegeben: Je nach gewähltem Gerät schwankt die hier genannte Zahl zwischen 6 und 14 Einheiten. Für kleinere Familien sind 8 bis 9 Gedecke oftmals schon völlig ausreichend, größere Familien mit Kindern sollten hingegen eher zu einem Gerät im zweistelligen Gedeck-Bereich greifen.

Wichtig: Die angegebene Anzahl der Maßgedecke schließt lediglich Teller, Gläser und Besteck, nicht aber Töpfe und Pfannen ein. Damit sich die zu reinigenden Gegenstände auch optimal in die Spülmaschine einräumen lassen, sollte im Idealfall auf einen höhenverstellbaren Oberkorb sowie umklappbare Klappstachelreihen im unteren Bereich geachtet werden, die beispielsweise bei vielen Siemens-Geräten zum Einsatz kommen - Mitbewerber Bosch bietet seinen Kunden hingegen das hauseigene VarioFlexPlus-Korbsystem samt Gläseranlagebügel im Unterkorb sowie einigen weiteren Extras an.

Wichtiges Kaufkriterium: Energieeffizienzklasse

Noch vor gar nicht allzu langer Zeit galten Geschirrspüler als waschechte Strom - und Wasserverschwender - nicht ganz zu Unrecht. Mittlerweile hat sich in diesem Bereich jedoch eine Menge getan, so dass der Einsatz einer Spülmaschine tatsächlich eine überaus attraktive Alternative zur klassischen Handwäsche darstellt. Einen genaueren Blick auf die angegebene Energieeffizienzklasse des favorisierten Geräts sollte man vor der finalen Anschaffung allerdings dennoch werfen: Obwohl man durchaus die Ansicht vertreten könnte, dass ein Geschirrspüler der Klasse A zu den stromsparendsten Geräten auf dem Markt gehört, stimmt dies leider nur bedingt: Da die von der EU vergebenen Energielabels mittlerweile um die zusätzlichen Klassen A+, A++ und A+++ erweitert wurden, zählt ein Geschirrspüler der Energieeffizienzklasse A eigentlich fast schon zu den verschwenderischsten Geräten - die vor einigen Jahren noch sehr gefragten Modelle wurden heute weitestgehend durch Geräte der Klasse A++ verdrängt. Nahezu sämtliche Mittelklasse-Geschirrspüler namhafter Marken-Hersteller verfügen aktuell über die besagte Energieeffizienzklasse, lediglich teurere Topklasse-Modelle erweisen sich dank der derzeit bestmöglichen Energieeffizienzklasse A+++ als noch stromsparender.

Der Wasserverbrauch von Geschirrspülern

Im Bereich seines Wasserverbrauchs schluckt ein handelsüblicher Geschirrspüler heutzutage rund 10 Liter Wasser pro Spülvorgang - hochwertigere Modelle samt integrierter Verschmutzungssensoren bringen es im Idealfall sogar auf deutlich niedrigere Werte zwischen sechseinhalb und 8 Litern. Doch Vorsicht: Einige Hersteller werben im Datenblatt ihrer Geschirrspüler zwar mit besonders niedrigen Wasserverbrauchswerten, informieren den potentiellen Kunden hierbei jedoch nur über den Verbrauch im ohnehin schon wasserärmeren Automatik-Modus.

Unser Tipp: Achten Sie bei der Auswahl Ihres neuen Geschirrspülers ausschließlich auf einen angegebenen Wasserverbrauch im herkömmlichen Standard-Eco-Programm - nur dieser Wert informiert Sie zuverlässig über die tatsächlich anfallende Wassermenge.

Sollten Sie in Bezug auf den Wasserverbrauch eines speziellen Geschirrspülers aus unserem Sortiment noch weitere Fragen haben, so stehen Ihnen unsere freundlichen Mitarbeiter selbstverständlich jederzeit mit Rat und Tat zur Seite: Sie erreichen und wahlweise telefonisch über unsere Service-Hotline oder schriftlich über unser Kontaktformular.

Übrigens: Neben hochwertigen Unter- und Einbau-Geschirrspülern sowie klassischen Stand-Geschirrspülern finden Sie bei Ellerbrockshop.de auch verschiedenste kompakte Tischgeschirrspüler namhafter Hersteller, die sich aufgrund ihrer besonders schmalen Maße selbst in jeder noch so kleinen Küche unterbringen lassen.

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