Wärmeschubladen

Eine Wärmeschublade als sinnvolle Ergänzung zum Backofen

Eine Wärmeschublade bietet einen hohen Nutzwert. In solch einem Gerät ist es beispielsweise möglich, einen Hefeteig gehen zu lassen. Des Weiteren eignen sich Wärmeschubladen auch zum Sanftgaren. Das bedeutet, Fleischgerichte werden bei einer Temperatur von etwa 80 Grad Celsius über mehrere Stunden gegart. In Fachkreisen wird von Niedertemperaturbraten oder Kaltgaren gesprochen. Bei dieser Art der Zubereitung bleibt der Braten saftig und zart.

In der Gastronomie werden Wärmeschubladen schon seit vielen Jahren genutzt. Sie dienen nämlich nicht nur zum Zubereiten von Speisen. In vielen Fällen dienen sie zum Vorwärmen von Essgeschirr und zum Wärmen bereits fertiger Speisen. Des Weiteren eignen sie sich gut zum Antauen gefrorener Lebensmittel. Mittlerweile halten diese Geräte auch in privaten Haushalten Einzug. Nahezu alle bekannten Hersteller von Küchengeräten bieten Wärmeschubladen an. Unter anderem gehören dazu:

  • Siemens
  • Neff
  • Bosch

Wichtige Funktionen einer Wärmeschublade

Ein wichtiges Kriterium sind die unterschiedlichen Heizstufen. Wärmeschubladen sind in der Regel mit beheizten Glasflächen ausgestattet. Mit den unterschiedlichen Heizstufen wird die Temperatur der Glasplatte eingestellt. Es stehen je nach Modell vier bis fünf Heizstufen zur Verfügung. Der Temperaturbereich reicht meistens von 30 bis 80 Grad Celsius. Eine Temperatur von 30 Grad Celsius ist beispielsweise geeignet, um Geschirr vorzuwärmen. 80 Grad Celsius ist die übliche Temperatur zum Sanftgaren.

Die Größe spielt natürlich ebenfalls eine wichtige Rolle. Viele Wärmeschubladen weisen eine Höhe von 140 Millimetern auf. Die Breite beträgt in den meisten Fällen 560 und die Tiefe 550 Millimeter. Deshalb lassen sie sich mitunter auch unterhalb eines Einbaubackofens einbauen. Es gibt aber auch Geräte, die deutlich höher sind. So weist die im Ellerbrockshop erhältliche Siemens Wärmeschublade HW290562 eine Höhe von 290 Millimetern auf. Dadurch ist das Fassungsvermögen natürlich größer.

Eine übliche Wärmeschublade kann ein Gewicht von 25 Kilogramm aufnehmen. Das ist ausreichend, um etwa 40 Teller oder mehr als 100 Tassen aufzunehmen. Bei der Zubereitung oder dem Wärmen von Speisen kommt ein solch hohes Gewicht in der Regel nicht zustande.

Eine einfache Bedienung ist vorteilhaft

Die Bedienung einer Wärmeschublade ist denkbar einfach. Sie beschränkt sich auf folgende Vorgänge:

  • Temperaturstufe einstellen
  • Wärmeschublade befüllen
  • Fertige Speisen oder vorgewärmtes Geschirr entnehmen

Viele Wärmeschubladen, wie beispielsweise das bei ellerbrockshop.de erhältliche Modell Bosch HSC140PB1, sind grifflos. Mit einem speziellen Federmechanismus wird die Schublade durch einen leichten Druck geöffnet. Das ist vorteilhaft, sofern keine Hand frei ist. Das Schließen geschieht aufgrund des Softeinzugs sehr sanft. Geräte mit einem Vollauszug lassen sich sehr weit öffnen. Dadurch wird die Befüllung der Schublade deutlich erleichtert.

Die Einstellung der gewünschten Temperatur im Innenraum geschieht mittels Drehregler. Die Bedienung ist denkbar einfach, sodass jeder sofort eine Wärmeschublade nutzen kann. Das Studium der Bedienungsanleitung ist meistens nicht erforderlich.

Die Reinigung gestaltet sich aufgrund der hochwertigen Materialien als einfach. Der beheizte Glasboden lässt sich leicht säubern. Die Seitenwände sowie die Rückwand einer üblichen Wärmeschublade sind aus Edelstahl hergestellt. Edelstahl hat eine sehr glatte Oberfläche, an der kaum etwas anhaften kann. Zudem ist Edelstahl unempfindlich gegen nahezu alle Reinigungsmittel.

Der Energieverbrauch ist gering

Über den Energieverbrauch einer Wärmeschublade brauchen Sie sich keine großen Gedanken machen. Die Geräte im Ellerbrockshop sind alle sehr sparsam. Die Anschlusswerte liegen etwa zwischen 0,5 und 0,9 Kilowatt. Ein Gerät mit einem Anschlusswert von 0,5 Kilowatt kann zwei Stunden auf der höchsten Stufe betrieben werden, um eine Kilowattstunde Strom zu verbrauchen. Da der größte Energieverbrauch bei der Aufwärmphase entsteht, liegt der tatsächliche Verbrauch deutlich darunter.

Ist die gewünschte Temperatur im Innenraum erst einmal erreicht, schaltet sich die Heizung nur selten ein. Die Wärmeschubladen sind nämlich alle sehr gut isoliert. Das spüren Sie auch daran, dass die Außenseite der Schublade niemals unangenehm heiß wird. Zum Öffnen der Wärmeschublade sind weder Topflappen noch Kochhandschuhe erforderlich.

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